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Dienstag, 27.07.2010

Russland steckt Unsummen in die Tourismusentwicklung

Moskau. Premierminister Wladimir Putin hat am Montag ein Förderprogramm für den Tourismus abgesegnet. Bis 2016 sollen umgerechnet 2,4 Milliarden Euro investiert werden, um den Fremdenverkehr anzukurbeln.

Das Potential für den Tourismus in Russland ist so riesig wie das Land selbst. In vielen Regionen muss aber noch viel getan werden, um die Infrastruktur auszubauen und damit die Attraktivität für Urlauber zu erhöhen.

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Die besten Entwicklungsperspektiven haben die Badeorte in Südrussland am Schwarzen und Asowschen Meer, heißt es laut „RBC Daily“ in dem Konzept. Es gäbe in Russland mehr als 2.000 Kilometer Strand mit warmen Meeresklima, es sei aber nur ein Drittel davon gepflegt und zum Erholen geeignet.

Mit entsprechendem Ausbau der Infrastruktur könnten statt 13,5 Millionen Menschen (2009) künftig fast doppelt so viele angelockt werden. Große Zukunft hat – bei entsprechenden Verbesserungen – auch der Bildungstourismus. Am attraktivsten sind auf diesem Sektor bisher Zentral- und Nordwestrussland.

Aber auch in Südrussland, Sibirien, dem russischen Fernen Osten und der Wolga steckt ein Riesenpotential für Bildungsreisen, meinen die Verfasser des Konzepts. Dafür muss aber viel Geld in die Entwicklung gepumpt werden.

Im vergangenen Jahr seien lediglich vier Milliarden Rubel (rund 100 Millionen Euro) aus dem Staatshaushalt in die Entwicklung des Tourismus geflossen. Nötig seien dagegen allein 326,8 Milliarden Rubel (rund 8,4 Milliarden Euro) für die Einrichtung neuer Erholungsstätten in zukunftsträchtigen Urlaubsgebieten.





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